Mit Moby Dick von Mondorf in den Kölner Zoo

Für zehn Familien aus Niederkassel ist dieser Ausflug am Pfingstmontag ein ganz besonderes Erlebnis gewesen. In ihrem Alltag sind sie damit beschäftigt, nach der Flucht aus Syrien und Irak in Niederkassel Fuß zu fassen, die Sprache zu lernen, sich in Schule und Alltag zurechtzufinden.  So etwa Ludvi und seine Frau Maram, die mit den fünf … „Mit Moby Dick von Mondorf in den Kölner Zoo“ weiterlesen

Für zehn Familien aus Niederkassel ist dieser Ausflug am Pfingstmontag ein ganz besonderes Erlebnis gewesen. In ihrem Alltag sind sie damit beschäftigt, nach der Flucht aus Syrien und Irak in Niederkassel Fuß zu fassen, die Sprache zu lernen, sich in Schule und Alltag zurechtzufinden.  So etwa Ludvi und seine Frau Maram, die mit den fünf Kindern im Rahmen des Familiennachzugs erst zu Weihnachten aus Syrien nach Deutschland gekommen ist. Ihre Familie gehört wie die anderen auch zu den Stamm-Gästen im Inter-Kultur-Café, das viermal in der Woche in den Räumen der Maria-Magdalena-Kirche und der Emmauskirche stattfindet. Am Pfingstmontag machten sich die Familien dann auf mit der Moby Dick von Mondorf zum Kölner Zoo. Schon an Bord herrschte ausgelassene Stimmung und gute Unterhaltung, die sich während des Zoo-Besuchs bei strahlendem Sonnenschein noch steigerte.

Amar Kakos, der das Inter-Kultur-Cafe leitet und die Geflüchteten intensiv begleitet, hatte die Idee zu diesem besonderen Erlebnis und hat zahlreiche Spender gefunden, um diesen Tag zu finanzieren. Diesen sei an dieser Stelle herzlich gedankt!

Also Anker legen… und auf geht´s zu Erdmännchen und Elefanten…!

Katharina Stork-Denker

Garten für Flüchtlinge

Ein Garten ist ein Ort der Begegnung mit der Natur. Viele empfinden die Gartenarbeit als Entspannung. Gemüseanbau im eigenen Garten oder auf einer angemieteten Parzelle liegt gerade voll im Trend. Frisches Gemüse und Kräuter aus eigenem Anbau, das schmeckt gut und ist biologisch. Dazu kommt noch das Erfolgserlebnis, etwas Eigenes ernten zu können. Das ist … „Garten für Flüchtlinge“ weiterlesen

Ein Garten ist ein Ort der Begegnung mit der Natur. Viele empfinden die Gartenarbeit als Entspannung. Gemüseanbau im eigenen Garten oder auf einer angemieteten Parzelle liegt gerade voll im Trend. Frisches Gemüse und Kräuter aus eigenem Anbau, das schmeckt gut und ist biologisch. Dazu kommt noch das Erfolgserlebnis, etwas Eigenes ernten zu können. Das ist nicht nur in Deutschland so. In vielen Ländern gehört der Gemüseanbau zum täglichen Leben.

Die Stadt Niederkassel hat den Flüchtlingen an einer Unterkunft in Rheidt, Land sowie Gartengeräte und Pflanzen zur Verfügung gestellt. Die Christlich-muslimische Flüchtlingshilfe Niederkassel organisierte daraufhin fachkundige Hilfe. 20 Parzellen wurden abgesteckt und aufgeteilt. Rund 500 junge Pflanzen verteilte man an die Bewohner: Tomaten, Salat, Kohlrabi, Zucchini, Bohnen, Kräuter und auch ein paar Blütenstauden. Es zeigte sich, dass manch einer schon Erfahrung mitbrachte, für andere war das alles ganz neu. Alle „Gartenbesitzer“ erhielten auf Wunsch Unterstützung beim Anlegen ihrer Parzelle. Jetzt wünscht man sich gutes Wachswetter. Bei guter Pflege, kann man dann auf gute Ernte hoffen. Anne Heinrich, Flüchtlingskoordinatorin der Stadt, freute sich für die Bewohner der Unterkunft: „Hier leben Menschen aus 15 Nationen. Ein gemeinschaftliches Projekt  ist eine gute Sache.“

Dieser Garten bietet die Möglichkeit voneinander zu lernen und einander, über kulturelle Grenzen hinweg, zu begegnen.