Weihnachten im Interkultur-Café

Von Katharina Stork-Denker Am 22. Dezember fand in der Emmauskirche eine ganz besondere Weihnachtsfeier statt: 150 Menschen waren der Einladung der Flüchtlingshilfe gefolgt und ins Interkultur-Café gekommen, um gemeinsam Weihnachten zu feiern: mit Tee und Weihnachtsplätzchen, Kerzenschein und Weihnachtsmusik. Für alle war es etwas Besonderes, denn zuhause feiern nur wenige von ihnen Weihnachten. Aber nicht … „Weihnachten im Interkultur-Café“ weiterlesen

Von Katharina Stork-Denker

Am 22. Dezember fand in der Emmauskirche eine ganz besondere Weihnachtsfeier statt: 150 Menschen waren der Einladung der Flüchtlingshilfe gefolgt und ins Interkultur-Café gekommen, um gemeinsam Weihnachten zu feiern: mit Tee und Weihnachtsplätzchen, Kerzenschein und Weihnachtsmusik. Für alle war es etwas Besonderes, denn zuhause feiern nur wenige von ihnen Weihnachten. Aber nicht nur die christlichen Kinder, auch die muslimischen freuten sich über die Geschenke des Weihnachtsmannes, der ebenfalls den Weg ins Interkultur-Café fand. Und alle schmetterten gemeinsam: „In der Weihnachtsbäckerei…“ und tanzten ausgiebig dazu und zu anderen Weihnachtsliedern.

Amar Kakos, der das Café leitet, freute sich über die vielen Gäste und dankte vor allem den ehrenamtlichen Mitarbeitenden, ohne die das Interkultur-Café nicht das wäre, was es ist: ein Treffpunkt für Frauen, Männer und Kinder, ein Ort der Begegnung, wo man seine Sprachkenntnisse vertiefen kann, spielen und miteinander reden kann – und für manche mittlerweile auch ein Zuhause, das aus dem Alltag vieler nicht mehr wegzudenken ist.

Über weitere Mitarbeitende würde sich das Team sehr freuen!

Niederkasseler Adventsabend

Von Ute Börner Bereits zum achten Mal fand der „Niederkasseler Adventsabend“ statt und wieder waren die 500 Karten heiß begehrt. Auf Grund der starken Nachfrage gab es gleich an zwei Abenden die Möglichkeit  sich auf den Advent einstimmen zu lassen, wie gehabt, im Festzelt vor der Auferstehungskirche Niederkassel. Begründer des Niederkasseler Advents ist Michael Krampe … „Niederkasseler Adventsabend“ weiterlesen

Von Ute Börner

Bereits zum achten Mal fand der „Niederkasseler Adventsabend“ statt und wieder waren die 500 Karten heiß begehrt. Auf Grund der starken Nachfrage gab es gleich an zwei Abenden die Möglichkeit  sich auf den Advent einstimmen zu lassen, wie gehabt, im Festzelt vor der Auferstehungskirche Niederkassel.

Begründer des Niederkasseler Advents ist Michael Krampe vom „Schäl Sick Orchestra“, der auch in diesem Jahr moderierte. Insgesamt trugen rund 50 Personen zum Gelingen der adventlichen Abende bei, ob auf oder hinter der Bühne bzw. als Helfer beim  Service.

Die Mischung aus weihnachtlichem Liedgut, wie man es nicht überall hört und aus jahreszeitlichen Sketchen und Vorträgen war sehr gelungen. Manchmal besinnlich, oft zum Schmunzeln oder zum Lachen wurden die Besucher fast vier Stunden bestens unterhalten. „Das Besondere an dieser Veranstaltung ist, das die Künstler keine Profis sind, sondern Menschen aus dem Ort“, so Pfarrer Jens Römmer –Collmann, der übrigens gemeinsam mit Pfarrer Fuchs, auch fester Bestandteil des Programms ist.

Das Publikum ließ sich nicht nur bestens unterhalten, sondern unterstützte mit seinem Eintrittsgeld, wie jedes Jahr, einen guten Zweck. Dieses Jahr ging der Erlös an die „Christlich-muslimische Flüchtlingshilfe Niederkassel“. Franz Schellenberger, der Leiter der Flüchtlingshilfe bedankte sich dafür ganz herzlich und erinnerte an die Nachkriegszeit, als viele Deutsche ähnlich traumatische Erfahrungen machen mussten wie die heutigen Flüchtlinge.Wieviel bedeutet da jede helfende Hand, jede Zuwendung. Wie schön, wenn das Angenehme so mit dem Nützlichen verbunden werden kann.

Bilder von Dieter Hombach